Kühlschränke in der Popkultur: die besten Auftritte des Kühlschranks im Kino und Fernsehen

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Kühlschränke in der Popkultur: die besten Auftritte des Kühlschranks im Kino und Fernsehen

Einführung

Was haben "Ghostbusters", "Indiana Jones" und "Requiem for a Dream" gemeinsam? In jedem dieser Filme spielt ein Kühlschrank eine denkwürdige Rolle, mal komisch, mal furchterregend. Als Alltagsgegenstand, der in fast jedem Haushalt steht, ist der Kühlschrank zu einer idealen Projektionsfläche für Drehbuchautoren geworden. Hier sind einige seiner eindrücklichsten Auftritte auf der Leinwand.

"Ghostbusters" (1984): der Kühlschrank, der einen Tempel verbirgt

In "Ghostbusters" öffnet die Cellistin Dana Barrett (Sigourney Weaver) ihre Kühlschranktür und findet statt ihrer Einkäufe einen brennenden Tempel vor, bewacht von einer Kreatur, die ein einziges Wort knurrt: "Zuul". Der Kühlschrank wird zum Tor in eine andere Welt, das perfekte Beispiel für ein banales Haushaltsgerät, das sich in eine übernatürliche Bedrohung verwandelt. Die Szene hinterliess einen so bleibenden Eindruck, dass Paläontologen 2017 einen fossilen Dinosaurier "Zuul crurivastator" nach dem Dämon des Films benannten.

"Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels" (2008): einen Atomtest überleben

In diesem Film entkommt Indiana Jones einem Atomtest, indem er sich in einem bleiausgekleideten Kühlschrank in Sicherheit bringt, der Hunderte Meter weit geschleudert wird, bevor er unversehrt herausklettert. Die Szene wurde so berühmt und für ihre Unglaubwürdigkeit so verspottet, dass sie einen Ausdruck prägte: "nuking the fridge". Er bezeichnet den Moment, in dem eine Filmreihe ins Absurde kippt und ihre Glaubwürdigkeit verliert, ähnlich wie das "jumping the shark" im Fernsehen.

"Requiem for a Dream" (2000): der albtraumhafte Kühlschrank

In Darren Aronofskys Drama wird Sara Goldfarb (Ellen Burstyn), abhängig von amphetaminhaltigen Appetitzüglern, nach und nach von ihrem eigenen Kühlschrank heimgesucht. Unter dem Einfluss der Pillen scheint das Gerät zu knurren, lebendig zu werden und mit weit aufgerissenem Maul auf sie zuzukommen. Der Kühlschrank, Sinnbild für Hunger und Sucht, liefert eine der beklemmendsten Halluzinationen der Filmgeschichte.

Was uns diese Szenen erzählen

Tor zum Übernatürlichen bei Ghostbusters, unwahrscheinliches Überlebensgadget bei Indiana Jones, Projektion unserer Ängste bei Aronofsky: Der Kühlschrank eignet sich für jede Art von Inszenierung. Vielleicht wird er gerade deshalb zu einem so praktischen Spiegel unserer Ängste und Gelüste, weil er in fast jeder Küche steht.

Wenn Ihnen das Thema gefällt, lesen Sie weiter mit dem Kühlschrank in Träumen und seiner Symbolik, dem Kühlschrank in der zeitgenössischen Kunst oder modernen Küchen, die den Kühlschrank perfekt verstecken.

Quellen: Die Wikipedia-Einträge zu Ghostbusters, Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels und Requiem for a Dream beschreiben diese Szenen im Detail.